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DSGVO: Müssen Steuerberater mit ihren Mandanten Auftragsvereinbarungsverträge schließen?

Am 25.05.2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten.

Viele Mandanten fragen, ob mit der Kanzlei ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV) geschlossen werden muss.

Frage: Muss ein Steuerberater einen solchen Vertrag schließen?

Antwort: Kurz: Nein, eine Auftragsverarbeitung liegt nicht vor

 

Quelle: Am 16.01.2018 veröffentlichte die unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder (Datenschutzkonferenz – DSK) das Kurzpapier Nummer 13  mit dem Titel „Auftragsverarbeitung“. “

Anhang B dieses Kurzpapiers befasst sich unter anderem mit Berufsgeheimnisträgern.

Auszug:

Anhang B

Keine Auftragsverarbeitung, sondern die Inanspruchnahme fremder Fachleistungen bei einem eigenständig Verantwortlichen, für die bei der Verarbeitung (einschließlich Übermittlung) personenbezogener Daten eine Rechtsgrundlage gemäß Art. 6 DSGVO gegeben sein muss, sind beispielsweise in er Regel die Einbeziehung

  • eines Berufsgeheimnisträgers (Steuerberater, Rechtsanwälte, externe Betriebsärzte, Wirtschaftsprüfer)
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  • Bankinstituts für den Geldtransfer
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